Was war

Endlich wieder Schnittkurse beim OGV

Am Samstag, 19.03.2022 traf sich eine Gruppe gut gelaunter Gartenfreunde und -freundinnen bei uns im Mustergarten, um von Magdalene Binder (Fachwärtin für Obst- und Gartenbau) die Kunst des Schnittes von Rosen, Beeren und Ziergehölzen zu erlernen. Nach einer knappen Stunde Theorie in Form einer Präsentation in unserem Häuschen und einer kurzen Kaffeepuase mit Hefezopf ging es dann nach draußen in unseren Mustergarten, um das eben Erlernte unmittelbar an den Pflanzen auszuprobieren. Hörte man zu Beginn der Theorie noch Sätze wie: „ich trau mich gar nicht, da so viel wegzuschneiden“ war davon in der Praxis so gut wie nichts mehr zu sehen. Manche Pflanzen müssen ab und an radikal zurückgeschnitten werden, um wieder gänzlich aufzublühen. Mit viel Humor und unglaublich großem Fachwissen begeisterte Magdalene ihre Kursteilnehmer ein ums andere Mal. Nach dem Schnitt an unseren garteneigenen Brombeerhecken und weiteren kleinen Hecken verließ die Gruppe den OGV Garten, um an den Beerensträuchern von Familie Fabrizius weiterzuüben. Ein großer Dank an dieser Stelle an Helga und Knut für die Bereitschaft, deren Beerensträucher zum Üben zur Verfügung zu stellen. Nach gut 3 Stunden war der Kurs zu Ende und alle glücklich über das, was sie gelernt hatten. Weiter ging es in der Folgewoche. Diesmal lag der Fokus auf Obstgehölzen. Der Kurs war wieder sehr gut besucht und alle lauschten gespannt dem gut einstündigen Vortrag von Magdalene zu den unterschiedlichen Schnittarten (Pflanzungsschnitt, Erziehungsschnitt, Erhaltungsschnitt und Verjüngungsschnitt). Ohne fundierte Theorie keine Praxis. Nachdem alle Teilnehmer*innen die Theorie aufgesogen hatten, ging es hinaus in unseren Mustergarten, an die Rebscheren und auf die Leitern. Die erlernten Schnitttechniken wurden an Spindel, Mittelstamm und Hochstamm angewendet – das alles bei bestem Frühjahrswetter. Die Rückmeldungen der Teilnehmer*innen waren durchweg positiv – ein herzliches Dankeschön an Magdalene, es hat wie immer sehr viel Spaß mit dir gemacht!

Im neuen Jahr gehts mit viel Elan weiter - Saftprämierung des Kreises am 11. März in Steinenbronn

Am vergangenen Freitag war es endlich so weit: nach einem Jahr Pause fand die allseits beliebte Saftprämierung des Kreisverbandes Böblingen in Steinenbronn statt. Eine ausgewählte Jury verkostete die 34 eingereichten Säfte – von reinen Apfelsäften bis hin zu Mischsäften. Hierunter fanden sich alle möglichen tollen und sehr leckeren Kreationen. Eine fachkundige Jury testete die Säfte nach unterschiedlichen Kriterien wie Aussehen, Geruch, Geschmack und Gesamteindruck. Nach über 2 Stunden intensiven Probierens und fachlichen Diskussionen standen die Sieger der diesjährigen Verkostung fest. In der Kategorie reiner Apfelsaft gewann Johann Rudorfer aus Leonberg-Höfingen vor Judith und Dennis Mohr aus Weil im Schönbuch und Hannes Autzinger aus Leonberg-Höfingen. Die Verkostung der Mischsäfte konnte Helmut Werber aus Bondorf mit seinem Apfel-Kirschsaft für sich entscheiden. Er verwies Franz Decker aus Weil der Stadt (ebenfalls Apfel-Kirsch) sowie Martin Brennenstuhl aus Weil der Stadt mit seinem Apfel-Quittensaft auf die Plätze 2 und 3. Prämiert wurden die Sieger dann am Samstag im Rahmen des Kreis-Obstbautages, ebenfalls im Bürgerhaus in Steinenbronn. Der OGV Steinenbronn übernahm bei beiden Veranstaltungen die Organisation und Bewirtung und möchte an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen Helfer*innen und Kuchenbäckerinnen aussprechen, ohne die diese beiden Tage nicht so erfolgreich verlaufen wären!

Gartenfeschtle in reduzierter Form

Gutes Wetter war bestellt, bestes Wetter wurde geliefert. Das Vereinsfeschtle in reduzierter Form vom Sonntag, 5. September war ein voller Erfolg. Aufgrund der Pandemie musste das traditionelle Gartenfest vergangenes Jahr leider komplett ausfallen und auch in diesem Jahr mussten wir auf die ein oder andere Tradition verzichten. So fand das Fest nur am Sonntag und nicht an 2 Tagen statt, auch musste das allseits beliebte Kuchen- und Tortenbuffet leider ausfallen – aber nichtsdestotrotz konnten wir unsere vielen Gäste mit allerlei leckeren Speisen und Getränken versorgen. Die Reaktionen waren toll – jeder hat sich gefreut, dass endlich einmal wieder geselliges Beisammensein möglich war. An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an alle helfenden Hände – ob beim Aufbauen, bei der Durchführung oder beim Abbau – ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen! Und ein herzliches Dankeschön auch an jeden einzelnen Besucher – es war ein richtig toller Sonntag!

Vereinsausflug zu den Römern

„Wohin geht denn der Ausflug?“
„Und was ist das Ziel?“

„Willi, wohin fahren wir denn diesmal?“

Fragen über Fragen - wird doch normalerweise das Ziel des alljährlichen OGV-Ausflugs immer im Vorfeld bekanntgegeben. Aber von vorne: lange stand es in den Sternen, ob wir in diesem Jahr überhaupt eine Ausfahrt würden machen können, aber unser 1. Vorstand, Willi Walz, hat dank guter Nachbarschaftsbeziehungen etwas in die Wege geleitet. „Also mir machet nen Ausflug, eine Fahrt ins Blaue“ - so die Kommunikation zwischen 1. Vorstand und Schriftführerin. „Koiner woiß wos nah goht - nur der Reble“. Und man mag es kaum glauben, das Geheimnis um das Ausflugsziel war bis zum Tag der Fahrt tatsächlich gewahrt worden. Lediglich unser Busfahrer Hans und Willi und Margret Walz wussten Bescheid. Das Interesse an den rar gesäten Plätzen war traditionell groß. Man spürte, wie sehr sich die Leute auf ein wenig Abwechslung im Alltag freuten. Gutes Wetter war ebenfalls bestellt und so machten sich am vergangenen Sonntag 42 bestens gelaunte OGV-Mitglieder und Freunde auf den Weg ins Blaue. Zunächst war der Weg noch bekannt, fuhr man doch nach Waldenbuch und in die Glashütte, um die dortigen Fahrgäste einzuladen. Weiter ging es Richtung Filderebene und schon fing das Rätselraten an - im wahrsten Sinne des Wortes. Jede/r im Bus bekam einen Zettel und sollte dort ein Fahrziel notieren. Wer richtig liegen würde oder am nächsten dran, sollte am Ende einen kleinen Preis bekommen. Bad Urach, Böhmenkirch, Aalen, Schwäbisch Gmünd um nur einige Tipps zu nennen, doch war hier wirklich schon das richtige Ziel dabei? Weiter ging die Fahrt in Richtung Esslingen. Hm, die Tipps auf der schwäbischen Alb schienen sich nicht ganz zu bewahrheiten. Alle schauten gespannt nach draußen und lauschten den Worten unseres Busfahrers, der über so ziemlich jede Ortschaft etwas zu berichten wusste. Aha, langsam näherten wir uns der Stadt Schorndorf - ob das schon das erste Ziel war? Jein. Wir legten einen kleinen Busstopp ein, um uns die Füße zu vertreten, etwas frische Luft zu schnappen und die Gelegenheit zu nutzen, telefonisch die Mittagessen vorzubestellen. Auch hier ein kluger Schachzug unseres Vorstands - er teilte die Speisekarte des Restaurants aus, schnitt aber vorher Name sowie Logo der Gaststätte weg, sodass auch hier kein Hinweis auf das Ziel zu finden war. Weiter gings nach unserem kleinen Zwischenstopp und zwar nach Welzheim. Angekommen in Welzheim wurden wir am Gasthaus „zum Lamm“ abgesetzt um unser Mittagessen einzunehmen. Dank einer top Organisation durch unseren Vorstand und unseren Busfahrer mussten wir auch nicht lange auf die leckeren Speisen und Getränke warten und stärkten uns für das, was noch kommen würde. Die ersten vermuteten bereits einen Besuch des Römerkastells, was sich später auch als richtig herausstellte. Dort angekommen zog langsam der Himmel zu und es fielen auch ein paar Regentropfen, aber das Wetter beruhigte sich sehr schnell wieder und die Sonne zeigte sich erneut. Begrüßt wurden wir am Kastell durch eine Dame und einen Herrn in römischen Gewändern. Beide boten einen Vortrag an: die Dame über die römische Bade- und Esskultur und der Herr über das Militär, Münzen und das Schuhhandwerk der damaligen Zeit. So lauschten wir in unserer jeweiligen Gruppe sehr gespannt dem tollen Vortrag und erfuhren neben klassischer Geschichte auch die ein oder andere lustige Anekdote. Ein Kilo Reis kostete zu Zeiten der Römer umgerechnet um die 1000 €, ein besonderer Schuh einen ganzen Monatslohn. Mit tollen Eindrücken verließen wir das Kastell und begaben uns wieder in den Bus, der uns zur nächsten unbekannten Tagesetappe bringen würde. Wir erfuhren, dass es dort Kaffee und Kuchen geben sollte. Schon bald hielt der Bus mitten im Nichts und wir machten uns auf einen Fußmarsch zur Klingenmühle, die schön eingebettet in einem engen Tal liegt. Die Klingenmühle war einst ein Lieblingsplatz des bekannten Dichters und Arztes Justinus Kerner während seiner Tätigkeit als Welzheimer Oberamtsarzt von 1812-1815. Von ihm stammt das dort entstandene Gedicht „Dort unten in der Mühle“. Hier befindet sich ein richtig uriges und nettes Café, wir durften selbstgemachte Kuchen und Torten genießen, bevor es für uns weiter in Richtung unseres letzten Stops ging. Doch wir gingen nicht mit leeren Händen – zu unserer großen Überraschung erhielt jede/r einen kleinen Tontopf mit einer selbst gezogenen Pflanze: von Salat über Petersilie bis Brokkoli war vieles dabei. Dankbar und mit dem Versprechen, alles in unserem Mustergarten einzusetzen, verließen wir die Mühle. Nun holte uns auch das Wetter ein, es begann zu stürmen und zu regnen. Dennoch hatten wir insgesamt großes Glück mit dem Wetter, kam es zuhause in Steinenbronn doch bereits am Mittag zu einem schweren Gewitter mit Sturm. Wir verließen den Welzheimer Wald und fuhren Richtung Esslingen, wo wir im Dulkhäusle noch unser Abendessen verspeisten. Hier wurde auch das Wetter wieder besser und wir konnten einen tollen Sonnenuntergang über dem Stuttgarter Flughafen beobachten. Auf der Heimfahrt, die nun unweigerlich bevorstand, wurde noch das Reiseziel-Quiz aufgelöst. Nach 3 zweiten Plätzen, die mit dem Ebnisee nur ganz knapp neben dem Ziel lagen, holten sich Angelika und Kurt Maier den Sieg mit dem Tip „Welzheimer Wald“ – Gratulation! Wir möchten uns bei allen, die dabei waren, für den gelungenen Tag bedanken und hoffen, die Fahrt ins Blaue hat allen gefallen! Ein großes Dankeschön an Willi und Margret Walz, die erneut einen tollen Ausflug organisiert hatten, an die Firma Reble für den Bus und an natürlich an unseren „Kapitän der Landstraße“ Hans, der uns wie gewohnt sicher und informativ durch den Tag gebracht hat.

Projekt Mehrzweckhalle

Das Projekt Mehrzweckhalle ist ohne Frage das größte Projekt des Vereins, gestartet im Jahr 2020. Ein nicht zu unterschätzendes Projekt ist im Zuge der Bauarbeiten der Kauf und die Installation unserer Regenwasserzisterne. Sie fasst 10.000 Liter und befindet sich mittlerweile unter der Erde. Mithilfe der Zisterne kann der OGV mittlerweile sämtliches Regenwasser für den Eigenverbrauch nutzen - und dieser ist gerade in den Sommermonaten nicht zu unterschätzen. Zudem gab es für das Projekt eine Förderung der Vereinigten Volksbank eG, wofür wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken möchten.

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